Der Schriftsteller Peter Kurzeck hat die Landschaft rund um Lollar und die Gegend an den Bundesstraßen seiner Heimat mit großer Genauigkeit beschrieben. In seinem monumentalen Werk „Vorabend“ taucht immer wieder der Igel auf – als stilles Opfer der Moderne. Kurzeck schildert, wie Straßen, Abgase, Landwirtschaft und die zunehmende Zerstörung der Natur den Lebensraum der Tiere vernichten. Besonders die Straßen rund um Lollar erscheinen bei ihm wie eine Grenze zwischen alter Landschaft und neuer, hektischer Welt.
Der Igel wird bei Kurzeck fast zu einer literarischen Figur. Er beschreibt ihn nicht nur als Tier, sondern als Wesen, das unter dem Verlust seiner Heimat leidet. In „Vorabend“ spricht Kurzeck sogar von einem „Ausrottungs- und Vernichtungskrieg“ gegen die Igel. Gemeint ist damit die schleichende Zerstörung ihrer Lebensräume durch Straßenbau, Pestizide und den Lärm der modernen Zeit.
(OpenAI, 2026)
Wahrscheinlich hätte Kurzeck große Sympathie für den NABU gehabt. Der NABU setzt sich heute genau für jene Dinge ein, die Kurzeck literarisch einforderte: Schutz von Lebensräumen, weniger Versiegelung, naturnahe Gärten und Hilfe für bedrohte Arten wie den Igel. Gerade die NABU-Gruppen in Lollar und Umgebung kümmern sich um Biotope und Landschaftspflege, damit Tiere wieder Rückzugsorte finden.
Kurzeck hätte vermutlich gesagt, dass Naturschutz nicht nur eine technische Aufgabe ist, sondern auch eine Frage der Erinnerung. Denn mit jedem verschwundenen Tier geht für ihn auch ein Stück Kindheit, Landschaft und Menschlichkeit verloren.
Weitere Informationen zur Peter Kurzeck Gesellschaft findet ihr hier:
http://www.peter-kurzeck-gesellschaft.de/
Jugendhilfe Leppermühle e.V. und NABU Lollar: Projekt „1.000 Gärten“ erfolgreich umgesetzt.
Im Rahmen des Projekts „1.000 Gärten“ hat die NABU Ortsgruppe Lollar die Diakonie – Verein für Jugendhilfe Leppermühle e.V. bei der ökologischen Gestaltung ihrer Außenflächen in Buseck unterstützt.
Gemeinsam mit Mitarbeitenden und Jugendlichen der Leppermühle wurde entlang eines bislang artenarmen Feldwegs ein großes Hochbeet mit Stauden angelegt, ein artenreicher Blühstreifen eingesät sowie mehrere Bäume gepflanzt. Zudem wurde für Reptilien ein Lesesteinhaufen angelegt. „Durch das Projekt wurden kleine Rückzugsorte für Arten geschaffen, die in der Landschaft immer seltener werden“- so der erste Vorsitzende Sebastian Lauer zum Projekt. Zum Abschluss übergab die NABU-Ortsgruppe drei Nistkästen an die Einrichtung – ein weiterer Beitrag zur Förderung der heimischen Tierwelt.
Ziel der Initiative „1.000 Gärten“ ist es, bunte, artenreiche und insektenfreundliche Lebensräume zu schaffen und damit aktiv dem Rückgang der Biodiversität entgegenzuwirken.
Fotos folgen!
-Termin folgt -
Wenn du einen Jungvogel findest, ist es wichtig, vorsichtig vorzugehen. Oft sind Jungvögel noch nicht flügge und werden von ihren Eltern versorgt. Hier sind einige Schritte, die du befolgen kannst:
Beurteile den Zustand des
Vogels: Ist der
Vogel verletzt oder scheint er krank zu sein?
Wenn ja, solltest du ihn zu einem
Tierarzt oder einer Wildtierauffangstation bringen.
Beobachte den Standort: Wenn der Vogel in der Nähe seines Nestes liegt und
die Eltern in der Nähe sind, ist
es am besten, den Vogel dort zu lassen.
Die Eltern kümmern sich weiterhin
um ihn.
Vermeide unnötiges
Eingreifen: Wenn der
Vogel nur auf dem Boden sitzt,
aber keine Verletzungen hat und
die Eltern in der Nähe sind, ist es besser,
ihn dort zu lassen.
Wenn der Vogel
offensichtlich verletzt ist oder keine Eltern in Sicht sind: Dann kannst
du den Vogel vorsichtig in eine
kleine, sichere Box mit Luftlöchern setzen und ihn zu
einer Wildtierauffangstation oder
einem Tierarzt bringen.
Nicht füttern oder
Wasser geben: Es ist
besser, den Vogel nicht selbst zu füttern oder zu trinken zu geben, da falsche Nahrung oder Wasser schaden können.
Wenn du unsicher bist, kannst du auch bei einer örtlichen Wildtierhilfe oder einem Tierarzt nachfragen, was in deinem speziellen Fall am besten ist. Danke, dass du dich um den Vogel sorgst!
Wir können leider keine verletzten Vögel aufnehmen!!!
Der NABU Lollar ist nun auch bei Instagram vertreten!
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Der alte Steinbruch ist eine Ausgleichsfläche der Stadt Lollar, welche seit Jahren nicht mehr gepflegt wurde.
Aufgrund seiner Einzigartigkeit ist der Steinbruch eine Fläche mit besonders hohem Schutzwert.
Der NABU-Lollar hilft seit Herbst 2022 in Kooperation mit dem Landschaftspflegeverband des Landkreises Gießen den Steinbruch wieder zu einem Bereich zu entwickeln, der seltenen Tieren und Pflanzen einen geschützten Lebensraum gibt. Hierfür sind u.a. umfangreiche Entbuschungs-maßnahmen erforderlich.
Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen und dabei tolle Preise gewinnen – all das vereint die „Stunde der Gartenvögel“. Jedes Jahr am zweiten Maiwochenende sind alle Naturliebhaber*innen aufgerufen, Vögel zu notieren und zu melden. Wir bedanken und bei allen Vogelfreund*innen, die 2023 teilgenommen haben.
Die nächste Stunde der Gartenvögel findet am 07. - 11.05.2025statt.

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.
In diesem Jahr bieten wir wieder eine Vielzahl naturkundlicher Exkursionen in die Natur an, bei denen Sie Gelegenheit haben, die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt vor Ihrer Haustür kennen zu lernen. Wir freuen uns auf Sie und viele schöne gemeinsame Beobachtungen!
Wenn Sie sich vorstellen können für die Natur hier in Musterstadt aktiv zu werden, schauen Sie doch einmal bei unseren monatlichen Treffen vorbei. Weitere Informationen erhalten Sie beim Vorstand oder indem Sie über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten.